قررت المحكمة الدستورية العليا الالمانية في 30.04.2015 بقرار ملزم غير قابل للطعن من ايقاف العمل باتفاقية دبلن للبصمات بخصوص ترحيل عائلة سورية تتكون من اب وام وخمسة اطفال تملك بصمات في ايطاليا وفق تعليمات معاهدة دبلن الاوربية وابقائهم في الماني والازام المانيا ببحث ملف طلب لجؤهم.. \r\n\r\n\r\n\r\nBVerfG\r\nKeine Überstellung für eine syrische Familie mit. 5 Kindern im Dublin-Verfahren nach Italien, solange keine Möglichkeit besteht, die von der italienischen Behörde abzugebende Garantieerklärung gerichtlich überprüfen zu lassen.\r\nVollständiger Leitsatz\r\nBeschluss vom 30.04.2015 – 2 BvR ..\r\n\r\n\r\nDie Beschwerdeführer, eine Familie aus Syrien mit Kindern im Alter von 7, 10, 15, 19 und 20 Jahren, reisten im Januar 2014 in die Bundesrepublik Deutschland ein und stellten Asylanträge; zuvor waren sie in Italien als Asylantragsteller registriert worden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnte die Anträge als unzulässig ab und ordnete die Abschiebung nach Italien an, weil die italienischen Behörden ein Übernahmeersuchen nicht innerhalb von zwei Monaten beantwortet hatten. Das Verwaltungsgericht lehnte den Antrag, die aufschiebende Wirkung der gleichzeitig erhobenen Klagen anzuordnen, “mit der Maßgabe” ab, “dass die Antragsgegnerin die zuständigen italienischen Behörden vor der Abschiebung der Antragsteller über die Ankunft einer Familie mit Kindern zu informieren und in Abstimmung mit den italienischen Behörden sicherzustellen hat, dass die Antragsteller zusammen als Familie unmittelbar im Anschluss an die Übergabe an die italienischen Behörden eine gesicherte Unterkunft erhalten”.\r\n\r\n\r\nb) Die Beschwerdeführer rügen mit ihrer Verfassungsbeschwerde unter anderem die Verletzung ihres Rechts auf effektiven Rechtsschutz aus Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG. Sie hätten keine Möglichkeit, die Einhaltung der in den Tenor der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung aufgenommenen Maßgaben gerichtlich überprüfen zu lassen. Nach dem Beschluss des Verwaltungsgerichts bestehe nicht einmal die Verpflichtung, die Beschwerdeführer über das Vorliegen und die Art der Garantieerklärung Italiens zu informieren. Dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge werde somit das Recht eingeräumt, selbst abschließend zu entscheiden, ob es die Maßgaben des Gerichts als erfüllt ansehe oder nicht.\r\n\r\nc) Diese Rüge ist jedenfalls nicht offensichtlich unbegründet; ihr wird im Rahmen der Verfassungsbeschwerde nachzugehen sein:\r\n

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